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Gemeinsam helfen!

Obdachlosenhilfe
Wird obdachlos

Die Obdachlosenhilfe Wilhelmshaven muss ihre Räume im ehemaligen St. Willehad Klinikum räumen. Hintergrund sind die Renovierungsarbeiten und Umbauten an den Gebäuden.

Ausgerechnet zu Beginn der kalten Jahreszeit bricht für diese Menschen, die sich bereits in einer schwierigen Lebenssituation befinden, ein weiterer Halt weg.

Lasst uns zusammen helfen!

Wenn die Obdachlosenhilfe obdachlos wird!

Winterzeit ist die Zeit, es sich zu Hause auf dem Sofa mit einer Tasse Tee und Keksen gemütlich zu machen. Kuscheldecke, Heizung an, so werden die meisten von uns die kalte Jahreszeit kennen.

Aber es gibt Menschen unter uns, für die ist all das eine Utopie. Sie sind schon glücklich, wenn sie die Nächte nicht auf der Straße verbringen müssen. Im besten Fall können sie sich am Tag einmal irgendwo mit einem Kaffee und wenn es gut läuft einer warmen Mahlzeit aufwärmen. Und genau letzteres wird bereits sehr bald, nämlich mit Ende des Monats November, nicht mehr möglich sein. Die Obdachlosenhilfe Wilhelmshaven bietet als einzige Initiative in Wilhelmshaven tagsüber einen geschützten Aufenthaltsort für Wohnungslose an.

Zum Monatsende muss sie ihre Räume im ehemaligen St. Willehad Klinikum räumen. Hintergrund sind die Renovierungsarbeiten und Umbauten an den Gebäuden. Ausgerechnet zu Beginn der kalten Jahreszeit bricht für diese Menschen, die sich bereits in einer schwierigen Lebenssituation befinden, ein weiterer Halt weg.

Bereits vor Monaten, als klar war, dass bald neue Räume gebraucht werden, hat sich Frau Gozdzik, Gründerin der Initiative, an die Stadt und auch die Öffentlichkeit gewandt. Sie hat bisher alles versucht, um an neue Räume zu kommen. Leider ohne Erfolg. Über Privatpersonen gab es keine Angebote oder diese entpuppten sich als Windei, weil Zusagen nicht eingehalten wurden.

Die Stadt hat zwar Räume, die sie zur Verfügung stellen könnte, dort müssten aber die Umlagen, also Kosten für Strom und Wasser, selbst getragen werden. Unmöglich für eine private Initiative wie die Obdachlosenhilfe. Förderungsmöglichkeiten sieht die Stadt nicht, da es sich nicht um einen eingetragenen Verein handelt.

Frau Gozdzik sagt zu ihren Gründen, die Rechtsform des Vereins nicht zu wählen, folgendes:

Würde ich die Obdachlosenhilfe als Verein gründen, würde ich mich totverwalten. Die Auflagen würden mir ein sinnvolles Handeln im Sinne der Menschen unmöglich machen. Was nützen mir Räume, wenn ich durch einen Wasserkopf an Verwaltungsarbeit nicht zum Arbeiten komme?

Unsere Stadt lässt Menschen im wahrsten Sinne des Wortes im Regen stehen, weil sie nicht weiß, wie sich Hilfe verwalten ließe. Waren nicht die Worte des neu gewählten Oberbürgermeisters Carsten Feist, er wolle ein „Oberbürgermeister für alle Wilhelmshavener“ sein, sich um die Menschen kümmern, die sich abgehängt fühlen und Brücken bauen? So jedenfalls seine Worte gegenüber der NWZ am Tag seines Wahlsiegs.

Die Stärkung des Ehrenamtes und der Eigeninitiative in dieser Stadt waren Kernthemen seines Wahlkampfes. Und nun scheitert der Schutz von Menschen vor Kälte und Hunger an der Verwaltung der Kosten für Strom und Wasser von Räumen, die so ungenutzt bleiben? Und das auch noch im Winter, kurz vor Weihnachten? Ein Armutszeugnis für die Politiker dieser Stadt.

Wo die Stadt versagt, müssen private Lösungen her. Wer also selbst Räume hat, die er zur Verfügung stellen könnte, Kontakte hat oder auch nur eine Idee, möge sich gerne bei uns oder direkt bei Frau Gozdzik melden. Die Anforderungen sind gering: mindestens 120 qm müssen es sein, Strom- und Wasseranschluss, mehr ist erst mal nicht nötig.

Jeder Tipp hilft. Was die Stadt nicht schafft, schaffen wir zusammen. Wenn jeder ein bisschen tut, ist Großes möglich, das haben wir oft genug bewiesen.

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Wenn jeder ein bisschen tut, ist Großes möglich, das haben wir oft genug bewiesen.


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